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Sanierungsförderung auf Umwegen?

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Die Onlineausgabe der FAZ berichtet am 16.12.2012, daß die Bundeskanzlerin in einem Interview mit der „Braunschweiger Zeitung“ erklärt habe, daß der Bund nach dem Scheitern des Steuervorhabens der Bundesregierung im Vermittlungsausschuß nunmehr ein eigenes Förderprogramm auflegen werde. Insgesamt sollen 2,4 Mrd. Euro (in 8 Jahren) eingesetzt werden.

Dem Vernehmen nach sehen die Pläne vor, Umbauten künftig mit bis zu 5.000 Euro je Projekt zusätzlich zu bezuschussen. Das Programm solle von der KfW abgewickelt werden. Mit ihm sollen Einzelmaßnahmen wie neue Fenster, Wärmedämmungen oder energiesparende Heizungen mit bis zu 10 % der Baukosten unterstützt werden.

gebaeudesanierung

Das Angebot richte sich an Eigentümer von selbst bewohnten Häusern und Wohnungen.

Wie die Onlineausgabe der Wirtschaftswoche zusätzlich berichtet, scheint die Finanzierung der geplanten Maßnahme aber auf wackeligen Füßen zu stehen. Die Finanzierung sei aus Mitteln des Energie- und Klimafonds der Bundesregierung vorgesehen. Dieser speist sich vor allem aus den Einnahmen des EU-Handels mit den CO2-Verschmutzungsrechten. Deren Preise sind aber jüngst eingebrochen. Also heißt es: Abwarten!

Daher der Rat: Anstehende Investitionsentscheidungen im genannten Sinne solange zurückstellen, bis das Programm in trockenen Tüchern ist und dann den Zuschuß mitnehmen.