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4. Juni 2015

Verwalterbestellung

Verwalterbestellung und ordnungsmäßige Verwaltung Die Verwalterbestellung entspricht nach Ansicht des BGH1 nur dann ordnungsmäßiger Verwaltung, wenn in der Versammlung, in der die Bestellung erfolgt, auch mindestens die Laufzeit der Bestellung und die Vergütung „in wesentlichen Umrissen“ geregelt ist. Von den vorgenannten Erfordernissen kann nur unter „besonderen Umständen übergangsweise“ abgewichen werden. Der Fall Weil die Amtszeit des Verwalters am Jahresende endete, bestellten die Wohnungseigentümer in einer kurz vor Jahresende stattfindenden Wohnungseigentümerversammlung den bisherigen Verwalter für weitere fünf Jahre. Der Verwaltervertrag sollte vom Verwaltungsbeirat verhandelt werden (weil die erneute Bestellung nicht zu den bisherigen Konditionen erfolgen sollte) und in einer außerordentlichen Versammlung Ende […]
29. September 2019

Verwalterbestellung – (Vergleichs-)Angebote

Vergleichsangebote immer notwendig? Wenn Wohnungseigentümer einen Verwalter (neu) bestellen, dann stellt sich die Frage, ob und ggf. wie viele Vergleichsangebote eingeholt werden müssen, damit die Entscheidung der Wohnungseigentümer den Grundsätzen ordnungsmäßiger Verwaltung entspricht. Die Frage, welche Anzahl von Vergleichsangeboten vor einer ordnungsmäßigen Entscheidung der Wohnungseigentümer einzuholen ist, spielt aber auch dann eine Rolle, wenn die Gemeinschaft Aufträge vergeben will und das Auftragsvolumen nicht nur von untergeordneter Bedeutung ist. Dazu hat sich in den letzten Jahren eine Rechtsprechung entwickelt, die grundsätzlich die Einholung von (mindestens) drei Vergleichsangeboten vorsieht. Verwalterbestellung – Vergleichsangebote für (Wieder-)Bestellung des Verwalters Der BGH hat die Frage für […]